Samstag, 17. September 2011 | 19:30 Uhr
Großer Ehrbarsaal Wien - Mühlgasse 30, 1040 Wien

Programm
Robert Schumann:
Symphonische Etüden, op. 13

Frédéric Chopin:
Fantasie in f-moll, op. 49

Modest Mussorgsky:
Bilder einer Ausstellung

Interpret
Florian Krumpöck, Klavier


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Florian Krumpöck

Florian Krumpöck



Orchestrale Klang-Gemälde mit Florian Krumpöck

Mehr als 50 Bearbeitungen für die unterschiedlichsten Besetzungen, von der berühmten Ravel-Orchestrierung bis hin zur Rock-Band „Emerson, Lake and Palmer“ haben das ihre zur großen Popularität von Mussorgskys Klavierzyklus "Bilder einer Ausstellung" beigetragen. Sie sind aber auch ein Beleg dafür, wie orchestral und farbig bereits das Original dieses Paradebeispiels der Programmmusik konzipiert war. Dieser Meilenstein des Klavierrepertoires bildet an diesem Eröffnungsabend den virtuosen Schlusspunkt eines Klavierabends mit Florian Krumpöck, der einmal mehr sein Publikum zu einer fordernden Erkundungsreise in die Heiligtümer der Klavierliteratur einlädt.

Leidenschaft und romantisches Fieber, aber eben auch der Drang zum Orchestralen, pulsieren auch in Schumanns „Symphonischen Etüden“, die an diesem Abend um die selten zu hörenden fünf Variationen aus dem Nachlass ergänzt werden.

Dass auch Chopin, der kein einziges opus ohne Klavier hinterließ, höchst orchestral dachte, belegt kaum ein Werk so deutlich, wie die bewegende f-moll Fantasie, bei der man fast meinen könnte, dass darin Chopins aufreibende Liebesbeziehung zu Georges Sand seine musikalische Aufarbeitung gefunden hat.