Adrian Oetiker mit Schumann und Debussy
Der Schweizer Ausnahmepianist Adrian Oetiker hat nach seinem Erfolg beim internationalen Klavierwettbewerb der ARD im Jahr 1995 als Pianist ganz Europa und die USA bereist. Mit einem gefühlvollen Programm war er am 19. Februar zum ersten Mal beim Blüthner-Zyklus in der Musikstadt Wien zu hören. Und dieses Konzert war in vielerlei Hinsicht ein Ereignis:

Adrian Oetiker, © Blüthner
Hochkonzentriert wurde das Publikum von Oetiker auf eine gefühlvolle und virtuose Reise durch Schumanns Papillons op. 2 und die Fantasiestücke op.12 mit genommen. Und auch der zweite Teil setzte die Reise fort. Mit Debussys Images, die mit ihrem wunderbaren Grenzgang zwischen Romantik und Impressionismus ein bedeutendes Werk in der Klavierliteratur darstellen, erfüllte Oetiker den Ehrbarsaal voll irisierender Klänge. Die vom Publikum frenetisch geforderte Zugabe wurde mit Mussorgskys „Tanz der Küken“ zum weiteren Höhepunkt an einem einzigartigen Konzertabend.
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