Karajeva und Krumpöck begeistern im ausverkauften Ehrbarsaal
230 BesucherInnen verfolgten am Samstag den 22. Jänner eine pianistisches Feuerwerk im Großen Ehrbarsaal.

Ausverkaufter Ehrbarsaal, © Raphael Zwiauer
Den Abend eröffnete Florian Krumpöck mit einer gleichermaßen virtuosen wie einfühlsamen Interpretation von Mozarts Sonate Nr.10 in C-Dur, KV 330. Ein Werk, das die Phase der Wiener Sonaten einläutet, die Mozarts volle Reife zeigen. Krumpöck wusste dies meisterhaft auszuspielen. Gleich im Anschluss folgte der erste Höhepunkt des Abends: Rachmaninovs Suite Nr. 2 für zwei Klaviere, von Christiane Karajeva und Florian Krumpöck so kraftvoll und energetisch auf die Bühne gebracht, dass das Publikum die Künstler schon zur Pause mit Bravo-Stürmen bedachte.

Christiane Karajeva & Florian Krumpöck auf zwei Blüthner Konzertflügeln, © Raphael Zwiauer
Christiane Karajeva eröffnete den zweiten Teil abermals mit Mozart. Mit seinen „Paisiello“ Variationen lies sie das Publikum noch einmal sanft lauschen, ehe sie abermals gemeinsam mit Florian Krumpöck und Max Regers „Mozart Variationen“ alle pianistischen Register zog. Minutenlanger nicht enden wollender Applaus belohnte die beiden Virtuosen, die sich mit der Zugabe eines Brahms Walzers verabschiedeten.

Christiane Karajeva, © Raphael Zwiauer

Florian Krumpöck, © Raphael Zwiauer
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