Schubertiade mit Florian Krumpöck und Mitgliedern der Wiener Symphoniker
Schuberts Klaviersonate in B-Dur D 960 und sein Forellenquintett zählen nicht umsonst zu den populärsten Werken seines Schaffens. Den ersten Teil bestritt Florian Krumpöck am Klavier somit allein, gefühlvoll interpretierte er Schuberts Sonate, die man selten mit so viel Farbenreichtum und höchster Intensität zu hören bekommt. Wenn man Florian Krumpöck spielen hört, dann hat man Schumanns Worte im Ohr "Als könne es gar kein Ende haben, nie verlegen um die Folge, immer musikalisch und gesangreich rieselt es von Seite zu Seite weiter… Wohlgemut und leicht und freundlich schließt er dann auch, als könne er Tages darauf wieder von neuem beginnen."

Florian Krumpöck, © Raphael Zwiauer
Im zweiten Teil folgte dann das weltberühmte Forellenquintett mit einer Besetzung von wahren Ausnahmemusikern: Florian Zwiauer an der Violine, Vera Reigersberg an der Viola, Attila Székely am Violoncello und Ernst Weissensteiner am Kontrabass bescherten dem Publikum gemeinsam mit Florian Krumpöck ein Meisterstück der Kammermusik. Virtuos, beschwingt, voller Musikalität und Freude musizierten fünf Musikergrößen, die sich seit Jahren kennen und bestens verstehen. Ein Saisonabschluss könnte nicht fulminanter sein.

V. Reigersberg, E. Weissensteiner, A. Székely, F. Zwiauer & F. Krumpöck (v.l.n.r. ), © Raphael Zwiauer
Hier noch 2 Eindrücke des Abends:
F. Krumpöck: Schubert Klaviersonate in B-Dur D960
Franz Schubert: Klavierquintett in A-Dur, D667 "Forellenquintett"
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